Einführung
Die letzten drei Jahre waren von einer Reihe von Unwägbarkeiten wie Knappheit, Inflation, Klimaproblemen, geopolitischen und Gesundheitskrisen geprägt. Leider scheint es, dass diese Probleme eher zur Regel als zur Ausnahme werden.
Um die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten, ist es entscheidend, die Risikokartierung der Lieferkette im Jahr 2023 zu berücksichtigen.
Herausforderung 1: Nicht in der Lage sein, die Nachfrage zu befriedigen
Eine große Sorge ist die Angst, die Nachfrage nicht befriedigen zu können. Trotz der Rückkehr des Wachstums in bestimmten Sektoren im Jahr 2022 werden in diesem Jahr neue Unterbrechungen erwartet. Der Mangel an Rohstoffen, Komponenten und Arbeitskräften stellt ein großes Problem für die Lieferketten weltweit dar.
Dieser Mangel ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, wie die Covid-Krise, die zur Einstellung oder Verlangsamung bestimmter Produktionen geführt hat, sowie auf Einstellungsschwierigkeiten im Zusammenhang mit veränderten Erwartungen der Arbeitnehmer in Bezug auf Zweck, Arbeitsbedingungen und Vergütung.
Herausforderung 2: Steigende Kosten
Eine weitere Sorge ist der Anstieg der Kosten, der von den Befragten als zweitwichtigste Sorge genannt wird. Mit der Erholung des Konsums nach der Gesundheitskrise ist auch die Inflation wieder da. Die Preise für Rohstoffe sind aufgrund bestimmter Engpässe gestiegen, und auch die Kosten für Energie und Transport sind aufgrund der Situation in der Ukraine gestiegen.
Es ist wichtig, Lösungen zur Optimierung des Transportbudgets zu finden und die Kosten zu kontrollieren. Unternehmenszusammenbrüche sind auch deshalb eine Bedrohung, weil viele Akteure der Lieferkette diese Kostensteigerungen nicht auf ihre Verkaufspreise umlegen können, was ihre Rentabilität beeinträchtigt.
Darüber hinaus sind die mit der Cyberkriminalität verbundenen Risiken besorgniserregend, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die häufig zur Zielscheibe von Hackern werden und sich nur schwer gegen die zunehmende Digitalisierung der Lieferkette schützen können.
Herausforderung 3: Geopolitische Risiken
Auch geopolitische Risiken geben Anlass zu großer Sorge. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat erhebliche Auswirkungen auf die Lieferketten vieler Sektoren. Neben Engpässen heizt dieser Konflikt die Inflation an und könnte zu einer zunehmend protektionistischen Politik führen, was dem internationalen Handel abträglich wäre.
Die Spannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten in Bezug auf Taiwan könnten ebenfalls erhebliche Auswirkungen haben, da Taiwan einen wesentlichen Teil des weltweiten Halbleitervolumens ausmacht.
Herausforderung 4: Logistik-Risiken
Logistikrisiken stehen an fünfter Stelle auf der Liste der Sorgen. Der Seeverkehr ist nach wie vor angespannt. In mehreren Häfen wird gestreikt und intensiv daran gearbeitet, die während der Gesundheitskrise aufgelaufenen Verspätungen aufzuholen.
Der Straßentransportsektor sieht sich aufgrund des zunehmenden elektronischen Handels einer steigenden Nachfrage gegenüber, kämpft jedoch mit einem Mangel an qualifizierten Fahrern aufgrund unattraktiver Gehaltsniveaus und schwieriger Arbeitsbedingungen.
Der Einsatz von Transportoptimierungslösungen kann ihm helfen, seine Charteroperationen effizienter zu gestalten.
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Schließlich sind auch andere Risiken wie Nachfrageschwankungen, Ressourcenknappheit und die Klimakrise für die Akteure der Lieferkette von Bedeutung. Sie müssen unbedingt ihre Beschaffungsquellen diversifizieren, um der Ressourcenknappheit entgegenzuwirken, und extreme Wetterereignisse berücksichtigen, die sich auf die Logistikinfrastruktur und die Produktionsmittel auswirken können.
Um die Widerstandsfähigkeit Ihres Unternehmens zu stärken, müssen Sie Strategien zur Bewältigung von Engpässen, Inflation, Cyber-, geopolitischen und logistischen Risiken sowie von Fragen im Zusammenhang mit dem Klima, Pandemien und der sozialen Verantwortung von Unternehmen entwickeln.