
Was ist eine Handelsmarke?
Die Eigenmarken (EM) nehmen heute im Einzelhandel und im Großhandel eine zentrale Rolle ein. Sie bezeichnen Produkte oder Sortimente, die unter einer Marke der jeweiligen Handelskette und nicht unter der des Herstellers vermarktet werden. Im Gegensatz zu nationalen Marken werden Eigenmarken so entwickelt, dass sie direkt der Geschäftsstrategie des Einzelhändlers entsprechen, der somit mehr Kontrolle über deren Positionierung, Sortiment, Preispolitik und Markteinführung hat. Diese Kontrolle ermöglicht es den Handelsketten, Kosten, Margen und die Differenzierung ihres Angebots gezielter zu steuern.
Eigenmarken, die lange Zeit vor allem als kostengünstigere Alternative zu nationalen Marken galten, haben sich somit zu einem echten strategischen Hebel entwickelt, der es dem Einzelhandel ermöglicht, seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, eigene Wertversprechen zu entwickeln und sein Angebot besser an die Erwartungen der Verbraucher anzupassen. Ihre Weiterentwicklung erfordert jedoch eine enge Abstimmung der Aspekte Preisgestaltung, Sortiment und HANDELSMARKEN